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Die alte Weisheit Bismarcks, dass nie soviel gelogen wird wie nach einer Jagd und vor einer Wahl, gilt nicht mehr, seit Golfschläger verkauft und beworben werden.

Bismarcks Wahrheit deckt sich mit der von Oliver Heuler, dem ehemaligen Nationaltrainer und jetzigem Golflehrer in Europas zweitgrösstem Golfresort, Land Fleesensee. Er vertritt provozierende Thesen in Sachen Schlägerherstellung, zumal bei völlig überhöhter Innovationsgeschwindigkeit von den Herstellern ständig von "mehr Länge" und "mehr Weite" gefaselt wird, in der Tat aber der Zugewinn an Distanz im Minimalbereich liegt.

Es scheint, als hätten sich die Golf-Redaktionen konspirativ entschlossen, ihren Werbekunden mit Golfschläger-Tests keinen Ärger zu bereiten; anders lässt es sich nicht erklären, dass noch kein Magazin den Verrat aufgedeckt hat an Millionen Kunden, denen beim Kauf ihrer Golfschläger Fertigungstoleranzen zugemutet werden, die selbst bei Trabant und Wartburg als Skandal gegolten hätten.

Und gerade hier ist es traurig, dass sich die Golf-Journale zum Sprachrohr ihrer Anzeigen-Kunden degradiert haben, geht es doch um den Erfolg ihrer Leser beim Golfspielen.

Drei Dinge sind bei einem Golfschläger-Satz wichtig:
  • Die Eigenschaften der Golfschläger müssen zum Golfer passen. ("Fitting")
  • Die Golfschläger müssen zueinander passen. ("Matching")
  • Für Golfer mit einer Vorgabe über 4 sollte der Golfschläger-Kopf fehlerverzeihend sein.
Die Golfschläger-Industrie spricht in ihrer Werbung - wenn überhaupt - nur vom dritten Punkt; meist bekommt man lediglich Legierungen und Kopfkonstruktionen angepriesen, die mehr Länge und ein weiches Gefühl versprechen. Während die Suche nach der ultimativen Legierung beim Golfschläger-Material den Kunden "nur" Geld kostet, ist die Suche nach dem längsten Eisen 7 sogar schädlich: Die Schäfte der Golfschläger werden jährlich länger und die Lofts geringer - anders kann man mehr Länge nicht erzielen. Dadurch kauft der Golfer einen Golfschläger-Satz von Eisen 1-9, auf dem die Symbole 3-SW eingeprägt wurden. Die längsten Eisen bleiben ungenutzt und sobald der Betrug durchschaut wird, müssen Gap- und Loft-Wedges dazugekauft werden.

Fitting  
Noch schädlicher als bei jedem anderen Golfschläger wirkt sich ein Driver mit zu wenig Loft auf die Schwungtechnik aus. Wer beispielsweise einen Driver mit 10 Grad Loft spielt und nicht die sonstige Kopfgeschwindigkeit des Golfschlägers erreicht, wird den Ball nicht hoch genug schlagen. Nach einigen zu flachen Bällen wird der Golfer versuchen, den Loft zu erhöhen und das endet in neun von zehn Fällen in einer zu offenen Schlagfläche. Jetzt slict der Ball und bald schwingt der Spieler von aussen nach innen, um den Ball nach links starten zu lassen.

Fitting - oder welcher Golfschläger passt zu wem?
Nachdem sich im letzten Dorfklub herumgesprochen hat, dass Standard-Golfschläger nicht zu jedem passen, haben die Marketingabteilungen der Golfschläger-Hersteller den Begriff "Fitting" in ihre Prospekte und Vertreter-Handbücher aufgenommen. Nun wird dem Proshop-Besitzer ein Vehikel angedreht, das 50 Golfschläger enthält (meist 5er-Eisen), in der Hoffnung, jeder fände darin, was er brauchte. Ein wenig Mathematik zeigt, warum wir es hier mit Hybris oder erneuter Irreführung zu tun haben:

Um die Bedürfnisse der meisten Spieler abzudecken, braucht man bei den Eisen für Damen und Herren:
  • 7 verschiedene Schaftlängen
  • 10 verschiedene Lies bei den Golfschläger-Köpfen
  • 5 unterschiedliche Flexes
  • 2 Materialien (Graphit,Stahl) für die Golfschläger-Schäfte
  • 3 Golfschläger-Kopfmodelle (blade,Cavityback, extrem verzeihend)
  • und mindestens 3 Eisen (4,6,8)
Was schätzen Sie: Reichen da fünfzig Golfschläger? Nicht ganz. Fünfzig Golfschläger decken nicht mal ein Prozent des Bedarfs. Selbst wenn wir die absurden Kombinationen (steifer Schaft, ein Inch kürzer, 3 Grad aufrecht etc.) tilgen, bleiben immer noch zigtausend Kombinationen, wie der ideale Golfschläger zusammengesetzt sein könnte. Es gibt beim Fitting nur eine Golfschläger-Firma, die das bietet; aber da Henry-Griffitts keine teuren Anzeigen schaltet, bleiben deren Golfschläger in der Presse unbeachtet. Henry Griffitts verschraubt Schäfte mit Köpfen und so entstehen aus 100 Köpfen und 100 Schäften mehrere tausend Kombinationen.

Matching - oder welche Schläger passen zueinander?
Was würden Sie sagen, wenn man Ihnen einen Golfschläger-Satz verkaufte, in dem Eisen 8 und 6 fehlten und sie dafür drei Eisen 7 erhielten? Das wäre ziemlich frech, aber sie würden es reklamieren. Was jedoch, wenn auf dem einen Eisen 7 eine 8 stünde und auf dem anderen eine 6? Sie fühlten sich betrogen. Aber das ist der Normalfall. Sie werden fragen: Was veranlasst mich zu dieser ketzerischen These?

Zwischen 1993 und 2000 bin ich jährlich mit einer Gruppe von zehn Pros zur Weiterbildung nach Dallas geflogen. Auf der Hank-Haney-Ranch werden Golfer nicht nur sachkundig unterrichtet, sondern auch deren Golfschläger angepasst. Es gibt dort eine Werkstatt mit Lie-/Loft-Maschine, Schaft-Frequenzmessgerät, Deflection-Board usw. Hier werden alle Golfschläger der Pros überprüft und das Ergebnis ist seit zehn Jahren unverändert: acht von zehn Pros haben Schrott in ihrer Tasche.

Stark abweichende Lofts und Lies bei den Massenprodukten
Die Lies und Lofts der Golfschläger weichen um bis zu vier Grad vom angegebenen Wert ab und die Schäfte der Golfschläger haben nie den angegebenen Wert - vor allem nicht, wenn sie aus Graphit sind. Zwischen superweich und extra-steif findet sich fast jeder Flexgrad in einem Golfschläger-Satz. Man findet nie einen Satz, dessen Golfschläger alle die gleiche Flexibilität besitzen. Das Entsetzen der Golfschläger-Besitzer ist immer gross, hat der Vertreter der Firma doch noch beteuert, dass dieser Golfschläger-Satz eigens in der Tour-Abteilung im Ausland zusammen gestellt wurde und deshalb noch höheren Qualitätsansprüchen genügt als die ohnehin schon präzisen Standard-Golfschläger. An der jahrelangen Benutzung der Golfschläger kann es auch nicht liegen, denn im Februar/März kommen die meisten mit brandneuem Besteck. Der obligatorische Besuch in der Fabrik von Adams einige Tage später liefert die Erklärung: Es ist erheblich aufwendiger und teurer, Golfschläger mit geringen Fertigungstoleranzen zu bauen; und weil
  • die Presse nichts anprangert,
  • der Kunde nichts merkt,
  • der Pro nichts ahnt und
  • die Konkurrenz auch nicht besser ist
hat sich seit Jahren in der Golfschläger-Branche nichts geändert und wird es in Zukunft auch nicht.

Wer also einfach Schläger kauft - sei im Grossmarkt oder im Proshop -, der spielt Lotto und 13 Richtige sind extrem selten, zumal man nicht 13 aus 49 spielt, sondern 13 aus 5000.      


Schlägertester-ComuterFitting Mass nehmen  

Wollen Sie wirklich gute Golfschläger haben?
Wer wirklich gute Golfschläger haben will, der sollte sich mit dem Thema MOI-Matching beschäftigen. Das, was die Golfschläger-Industrie uns zu dem Thema Schwunggewicht verkauft, ist nichts als eine Drehmoment-Abstimmung und das hat überhaupt keinen Wert, denn es handelt sich nur um einen Marketing-Gag. Wenn die Golfschläger sich beim Schwung alle gleich anfühlen sollen, muss das Trägheitsmoment (Englisch: Moment of Inertia, kurz MOI) bei jedem Schläger gleich sein. Das ist sehr aufwendig und wird uns von den grossen Golfschläger-Firmen wahrscheinlich nie angeboten werden, weil die Gewinn-Margen dabei zu gering sind. In Deutschland gibt es jedoch einen Hersteller, der genau das bietet: WalkGolf.
Ich habe dem Tourspieler Tobias Dier meine Ping-Schläger zum Testen gegeben - diese Schläger wurden speziell für mich mit gleichem MOI angefertigt (siehe Artikel: Zwei Tage bei Ping) - und er war restlos begeistert und hat sich auch gleich einen MOI-Satz bestellt.

Und nun?

Oliver Heuler's Empfehlung
Wichtig ist, dass das Fitting nicht nur von einem erfahrenen Fitter gemacht wird, sondern auch von einem sehr guten Golflehrer. Passt man nämlich die Golfschläger an einen fehlerhaften Schwung an, werden diese unbrauchbar, sobald der Schwung besser wird. Dieses Dilemma kann nur der Golflehrer lösen, der Ihren Schwung durchschaut.

Bei Anfängern hat ein Golfschläger-Fitting noch wenig Sinn, weil sich der Schwung noch zu stark ändern wird. Den meisten empfehle ich, einen günstigen Einsteigersatz zu kaufen. Die Golfschläger von Tchibo und Co. sind zwar auch nicht besser als die der Markenfirmen, aber eben auch nicht schlechter, jedoch viel preiswerter.  Weitere Infos vom Autor dieses Beitrages Oliver Heuler, PGA Professional im GC Fleesensee

 





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