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:: PGA Tours
Das neue CSA bringt Unruhe unter die Clubmitglieder
Heiss diskutiert: Verbandsbürokratie bei Regularien.
Wer im Clubturnier sein Handicap unterspielt, der darf noch lange nicht damit rechnen, dass auch die Stammvorgabe verbessert wird. Da hat der Clubdirektor noch ein Wörtchen mitzureden. Er, beziehungsweise die Wettspielleitung entscheidet, ob gemäss CSA (Competition Stableford Ajustment) Spielbedingungen und daraus resultierende Spielergebnisse für die Herabsetzung der Stammvorgabe rechtfertigen. Was ist CSA? hier der Download...
Die Meinung unserer Redaktion: Eine Ermessensentscheidung, die landesweit weder eine einheitliche Handhabung der Vorgaben noch eine durchgängige Klarheit bei den anzuwendenden Kriterien oder Klärung über die Dimension bzw. Umfang der Regel-Anwendung verspricht. ------------------------------------------------------------------------------------- Dies sieht der Justiziar des Deutschen Golfverbandes, Alexander Klose anders. Hier ist sein Beitrag zum Thema: CSA - Bestrafung oder Belohnung? Die Abkürzung „CSA“ ist Ihnen fremd? Dann haben Sie in dieser Golfsaison noch kein vorgabenwirksames Wettspiel gespielt. Denn unter den Teilnehmern vieler Turniere sorgt das Competition Stableford Adjustment (kurz: CSA) für nicht gerade wenig Diskussionsstoff.
Autor: Alexander Klose, DGV-Geschäftsführer für Recht und Regularien (im Editorial vom Golfclubmagazin, Ausgabe 9/2007) Aber was steckt dahinter? Nun, ein Platz spielt sich nicht an jedem Tag der Saison gleich.
Im Gegenteil: Von Tag zu Tag unterscheiden sich die Bedingungen: Starke Böen oder Windstille, Dauerregen mit durchweichten Fairways oder wochenlange Trockenheit, Fahnenpositionen hinter den Bunkern und in Schräglagen oder häufig „Mitten auf dem Grün“, lange Hardroughs vor und sorgsam gemähte Roughbereiche nach der Vogelbrut usw. Die weltweit verbreitete und auch vom Deutschen Golf Verband mit seinen Golfanlagen angewandte Platzbewertung, das Course Rating, kann das alles nicht berücksichtigen. Denn das Course Rating eines Platzes ist immer ein bloßer Durchschnittswert. Vorgabensysteme rund um den Globus versuchen daher mit verschiedenen Mechanismen tagesaktuelle Spielschwierigkeiten zusätzlich zu berücksichtigen. Und das macht irgendwie Sinn. Da Stammvorgaben auf ein Zehntel genau sein sollen und Herabsetzungen der Vorgaben ,abgestuft nach den einzelnen Vorgabenklassen, sehr filigran erfolgen, können die tagesaktuellen Spielschwierigkeiten wohl kaum ausgeblendet werden. Diese Erkenntnis hat die „Mutterländer des Golfsports“, also England, Schottland, Irland und Wales, schon vor 18 Jahren zur Einführung der CSA-Systematik bewogen.
Das dort „CSS“ genannte System hat sich bewährt und genießt auch bei den Golfspielern auf der Insel große Akzeptanz. Auch sie waren zunächst nicht selten skeptisch und empfanden manche Anpassung ihres Spielergebnisses als ungerecht, meist allerdings, wenn es „schwerer wurde“ (entsprechend einer CSA-Anpassung -1). Schnell setzte sich jedoch eine Erkenntnis durch:
Es ist zwar neu, wenn die eigene Vorgabenentwicklung mittelbar auch von den Spielergebnissen anderer Teilnehmer abhängt, aber für das eigene Spiel ist und bliebt man selbst verantwortlich; und ob andere im Teilnehmerfeld gut oder schlecht spielen, hängt dann wohl doch im Großen und Ganzen von den Spielbedingungen am Tag des Wettspiels ab. Ausnahmen bestätigen die Regel. CSA „bestraft“ nicht gutes Spiel und „belohnt“ auch nicht die schlechte Runde.
Den Netto-Monatsknopf gewinnt auch weiterhin derjenige, der die meisten Stablefordnettopunkte erspielt. CSA sichert allerdings, mit der nicht zu verhindernden Komplexität eines solch umfassenden Systems, dass diese erspielten Ergebnisse -bevor sie in das Vorgabenstammblatt wandern- eine Anpassung erfahren, die sie vergleichbar macht. Und das ist gut so. Und erklären kann man das komplexe System sogar mit einem Satz auch jedem Laien: Sind die Spielbedingungen schwer, reichen weniger Stablefordpunkte zum Handicap, an einem leichten Tag geht’s anders herum. --------------------------------------------------------------------------------------Verbandskriterien für die Anwendung von CSA:
Lesen Sie im PDF Download alles über die CSA Regulatorien(Adobe Reader)
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AT&T Classic US PGA Tour TPC Surgarloaf, Duluth, Georgia mit Alex Cejka 15.-18. Mai 2008 Preisgeld: 5,5 Mio. Dollar
Irish Open PGA European Tour Adare Manor Hotel&Resort, Irland mit Kaymer, Siem, Strüver 15.-18. Mai 2008 Preisgeld: 2,5 Mio. Euro
Deutsche Bank Ladies Open Gerre Losone Golfclub, Schweiz 22.-25. Mai 2008 mit Eberl, Esterl, Becker, Hauert, Monke, Schallenberg, Simon Preisgeld : 525 000 Euro
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