Alle Ergebnisse Herren aus Bad Saarow.... Alle Ergebnisse Damen aus Bad Saarow... Am Finaltag gingen die
St. Leon-Roter Herren um Kapitän
Frank Adamowicz bereits nach den klassischen Vierern mit 3 zu 1 Matchpunkten gegen den
GC Hubbelrath in Führung. In den darauf folgenden Einzeln mussten sie dann von acht möglichen Punkten nur noch dreieinhalb gewinnen. Nachdem
Sebastian Schwind und kurz danach Rodolfo Junge ihre Partien gewonnen hatten, zog
Alexander Matlari direkt nach. Die übrigen Partien wurden mit „all square" geteilt. Der
Endstand von 9 zu 3 bedeutete die erneute Mannschaftsmeisterschaft für die St. Leon-Roter. Mit sechs Siegen in Folge stellten sie gleichzeitig den Rekord des Hamburger GC ein, der zwischen 1977 und 1982 ebenfalls sechsmal hintereinander gewann.

Meisterteam St. Leon Rot
Die Goldmedaille und den Pokal erhielten die Spieler
Sean Einhaus, Moritz Lampert, Alexander Matlari, Sebastian Schwind, Christian Schunck, Allen John, Alexis Szappanos de Varad, Marcus Brandt, Rodolfo Junge und Alessandro Fischer aus den Händen des DGV-Präsidenten
Dr. Wolfgang Scheuer.
Silber ging damit an den GC Hubbelrath mit Kapitän
Roland Becker. Lange offen war das Spiel um Platz drei zwischen dem
GC Mannheim-Viernheim und dem
GC Feldafing. Zwar hatten sich die Mannheimer in den Vierern einen kleinen Vorteil mit 2,5 zu 1,5 Punkten erspielt, mussten aber nachmittags noch mindestens die Hälfte der Einzel gewinnen. Mit schließlich 7 zu 5 sicherten sich die Mannheimer die Bronzemedaille. Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Herren wurden auf dem Faldo-Platz ausgespielt.
Die Damenteams machten es besonders spannend Zeitgleich kämpften auf dem Palmer-Platz die vier besten
Damenteams Deutschlands um die Medaillen. Wie im vergangenen Jahr standen sich die Damen des
GC St. Leon-Rot und die des
G&LC Berlin-Wannsee gegenüber. Das Match war von Beginn an heiß umkämpft. Nach einem 1,5 zu 1,5 in den klassischen Vierern brachten erst die Einzelspiele die Entscheidung.
Carolin Landmann, Sophia Popov, Ann-Catrin Schmitt, Lena Schäffner, Nicole Lingelbach, Leigh Whittaker, Maike Fleck und Sabine Förderer sowie Kapitän
Mark Mattheis siegten schließlich mit 6 und 3, wurden mit Gold geschmückt und dürfen den Pokal wieder für ein Jahr mit nach Heidelberg nehmen. Für sie war es der vierte Titelgewinn bei insgesamt sechs Finalteilnahmen in Folge.
Die Spielerinnen des G&LC Berlin-Wannsee mit Kapitän
Mario Hansch erhielten wie im Vorjahr die Silbermedaille. Beim Spiel um Platz drei siegte der
GC Am Reichswald gegen die Damen vom
GC Rheinhessen Wißberg St. Johann mit 6 zu 3.
Spannung pur bei den Spielen um den Klassenerhalt Im Hamburger Damenduell um den Klassenverbleib siegte der
GC Hamburg-Holm in einem dramatischen Match mit
5 zu 4 über den Hamburger
GC Falkenstein. Erst die letzte Partie brachte auf dem 18. Grün die Entscheidung. Für die Falkensteiner kam es aber noch schlimmer: Das Herrenteam verlor im Stechen gegen
Stuttgart Solitude und steigt somit genau wie die Damen in die zweite Bundesliga ab.
Freude herrscht dagegen in anderen Clubs: In der nächsten Saison werden in der ersten Bundesliga der Herren der
Frankfurter GC (Aufsteiger aus der zweiten Bundesliga Süd) sowie der
G&LC Berlin-Wannsee (Aufsteiger aus der zweiten Bundesliga Nord) aufteen. Zu den Damen kommen neu ins Oberhaus hinzu der
Münchener GC (Aufsteiger aus der zweiten Bundesliga Süd) und der
Düsseldorfer GC (Aufsteiger aus der zweiten Bundesliga Nord).
Die Sonderwertung „Lowest Round", also das beste Ergebnis in der Zählspielqualifikation im Sporting Club Berlin, gewann mit 72 Schlägen
Caroline Masson vom GC Hubbelrath. Bei den Herren benötigte
Nick Hollubeck vom Düsseldorfer GC nur 68 Schläge.