Nach vier starken Runden erspielte sich Vicki Troeltsch (Münchener GC) am Finaltag der Deutschen Meisterschaften im GC Gleidingen ihren ersten Meistertitel. Die Münchnerin erzielte Runden von 67, 70, 70, 70 und somit elf Schläge unter Par. Mit einem Putt aus etwa drei Metern entging Vicki Troeltsch nur ganz knapp dem Stechen. Lara Katzy (G&LC Berlin-Wannsee) beendete das Turnier mit zehn Schlägen unter Par (71, 68, 71, 68) auf dem zweiten Platz. Bronze ging an Valérie Sternebeck vom GC Rheinhessen mit -8.
Die Spitzenpartie lieferte sich auf den ersten neun Löchern ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auf der zweiten Hälfte setzte sich Sebastian Schwind (GC St.Leon-Rot) mit ausgezeichneten Putts von seinen Konkurrenten ab. Nach dem Birdie von Moritz Lampert (GC St.Leon-Rot) auf dem letzten Loch war es am Ende nur ein Schlag, der ihn von seinem Clubkameraden und dem Titel trennte. "Sebastian hat sehr solide gespielt und besser geputtet als Benedict und ich. Letztendlich hat das Eagle auf dem 16.Loch den Unterschied gemacht. Ich hatte eine tolle Saison und hätte natürlich gerne gewonnen, aber ich freue mich für ihn!" so Lampert über seinen Clubkameraden und guten Freund nach der Finalrunde. Mit 14 Schlägen unter Par und Runden von 66, 71, 70, 67 erkämpfte sich Sebastian Schwind den Deutschen Meistertitel der Herren 2010. Moritz Lampert (-13) holte Silber vor Benedict Staben (Hamburger L&GC Hittfeld) mit -10. Auch einen neuen Platzrekord stellten die deutschen Amateurinnen und Amateure in dieser Woche auf. Die beiden Düsseldorfer Claas-Eric Borges und Denise Kalek setzten mit 64 und 66 eine neue Bestmarke bei den Damen und Herren.
Deutscher Meister Sebastian Schwind (Mitte), Moritz Lampert (links) u. Benedict Staben.
Hochspannung schon in Runde drei
Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren war schon in der dritten Runde Hochspannung angesagt. Moritz Lampert (GC St.Leon-Rot) setzte sich nur mit einem Schlag von der Konkurrenz ab. Zwei Bogeys auf den letzten vier Löchern ließen den St.Leon-Roter auf -10 zurückfallen. Sebastian Schwind (St.Leon-Rot) hingegen setzte seinen drei Bogeys ein Eagle entgegen und blieb an seinem Clubkamerad dran. An Position 3 folgt Benedict Staben (Hamburger L&GC Hittfeld) mit -7 und zwei Schlägen Rückstand auf Schwind. Tagesbestleistung gelang dem Stuttgarter Jonas Robert Rugel mit 65 Schlägen. Ebenfalls starke Ergebnisse erzielten Anton Kirstein (Frankfurter GC) mit -5 und Stefan Still (Münchener GC) -4. Insgesamt meisterten 38 Spieler die Cutline von +7 in der Herrenkonkurrenz.
Meisterin Vicky Tröltsch umrahmt von Lara Katzy (links) und Valerie Sterebeck
Auch die Damen lieferten sich einen heißen Kampf auf den letzten Löchern. Zwischenzeitlich setzte sich Vicki Troeltsch (Münchener GC) mit fünf Schlägen von ihren Konkurrentinnen ab. Am Ende blieb der Münchenerin nur ein Schlag auf Valérie Sternebeck, die noch ein Eagle auf der vorletzten Bahn spielte, um den Vorsprung zu verkürzen. Nach drei gespielten Runden liegt Vicki Troeltsch mit -9 vor Sternebeck mit -8 und Lara Katzy mit -6. Die Top 12 der Damen spielten trotz der schwierigen Fahnenpositionen und dem zunehmenden Wind even Par oder besser. Die beste Runde der Damen lag bei 68 Schlägen und wurde von Nina Holleder (GC Gross Kienietz) und Valérie Sternebeck (GC Rheinhessen) gespielt. Genau 24 Spielerinnen haben den Cut von +11 überstanden und werden in der Finalrunde am Sonntag antreten.
Unter den insgesamt 68 Spielern und 35 Spielerinnen der Meisterschaft fanden sich auch einige Medaillenträger des Vorjahres auf der Teilnehmerliste: Vize-Meister Maximilian Röhrig (Frankfurter GC) und Bronzegewinner Benedict Staben (GC Hamburg-Hittfeld) treten wieder an, genauso wie Silber-Dame Lara Katzy (G&LC Berlin-Wannsee) und Bronzeträgerin Nina Holleder (GC Groß Kienitz). Die Konkurrenz wird es ihnen jedoch nicht leicht machen. Betrachtet man nur die Vorgaben auf dem Papier, so sind mit +3,7 bei den Herren (Frederik Strünker, G&LC Köln) und +3,1 bei den Damen (Lara Katzy sowie Valérie Sternebeck vom GC Rheinhessen) die handicap-stärkstens Wettbewerber schnell ausgemacht.
So sahen die Sieger 2009 aus
"Golf ist Cool"- Center Erstmalig veranstaltet der DGV während der Deutschen Meisterschaft ein Rahmenprogramm für die Jugendarbeit der Clubs und Schulen der Region. Jeweils fünf Jugendliche eines Clubs bilden gemeinsam mit einem Nationalspieler eine Mannschaft und spielen einen Wettbewerb „Nearest to the Pin“. Gespielt wird um ein Preisgeld von 300 Euro für die Jugendkasse. Die zweite Mannschaft erhält 200 Euro, die drittplatzierte 100 Euro.
Darüber hinaus lädt der Deutsche Golf Verband golfinteressierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer aus der Region Hannover zu einem Besuch der Deutschen Meisterschaft am Donnerstag und Freitag (9./10. September) ein. Auf dem Programm stehen eine Einführung in die Sportart Golf, ein Besuch des Turniers sowie ein Blick hinter die Kulissen bei interessanten Gesprächen mit Spielerin, Trainern und Organisatoren der Veranstaltung.
Bye, bye Amateure: Die letztjährige Deutsche Meisterin Caroline Masson hat sich eindrucksvoll auf der Ladies European Tour bei den Professionals etabliert
Tomek Dogil, deutscher Herren-Meister 2009 tritt nicht an
Aktuelle PGA Turniere weltweit mit deutschen Professionals
ABU DHABI CHAMPIONSHIP
PGA European Tour Abu Dhabi GC, VAR mit Martin Kaymer, Alex Cejka, Marcel Siem 26. - 29. Januar 2012
Peisgeld: 2,7 Mio. Dollar
AT&T Pebble Beach Pro-Am
PGA TOUR Pebble Beach Golf Links, Kalifornien,USA Monterey CC, Spyglass Hill GC, mit Martin Kaymer, Alex Cejka 9.-12. Februar 2012 Preisgeld: 6,4 Mio. Dollar
QATAR MASTERS
PGA European Tour Doha Golfclub, Qatar, VAR mit Martin Kaymer, Alex Cejka 2. - 5. Februar 2012 Preisgeld: 2,5 Mio. Dollar
Neu: Alle Turniertermine 2012
Amateure und Professionals
DGV Amateure Termine 2012 Deutschland und International
PGA Professionals Termine 2012 Deutschland, Europa, weltweit
Den Golfschlag verbessern: Der ehemalige Nationaltrainer Oliver Heuler gibt die Tipps.
Im Golf-Bag der Besten
Im Bag von Sandra Gal Viele Golferinnen wollen wissen: Mit welchen Schlägern spielt die 25jährige deutsche Nummer eins? Sandra ist Profigolferin und im Nebenberuf Fotomodell (Bild)
Stars und Society-Golf
Wenn Barak Obama golft... dann dann brauchen gute Amateure schon etwas Geduld mit dem US-Präsidenten, der sich über eine Runde von 95 Schlägen richtig freuen kann.