:: Titelstory
US Masters, Augusta National, Georgia, USA
Kaymer und Langer verpassen den Cut
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Bernhard Langers Ausscheiden kommt umso überraschender, als der 50jährige Anhausener in den vergangenen Wochen auf der Champions Tour der Senioren sich in Höchstform zeigte.
Auch
Martin Kaymer schien von seinem spielerischen Potenzial und seiner Formkurve geeignet, die beiden Finalrunden auf dem überaus schwierigen Couse von Augusta National zu erreichen. Ein Doppelbogey an Loch 15, als der 23jährige aus Mettmann einen Approach-Chip quer über das gesamte Geeen spielte und schliesslich im Wasser landete, kostete die Qalifikation für das Finale. "Es ist der schwerste Platz, den ich je gesehen habe" meinte Kaymer noch auf der Proberunde. Es fügte sich nach Runde zwei, dass der von Azaleen gesäumte Course von Augusta National den jungen Deutschen in die Knie zwingen sollte.
Kaymer liess seine Klasse nocheinmal aufblitzen, als er am denkbar schweren 18. Loch sich mit einem grossartigen Birde vom heiligen Rasen an der Magnolia Lane und damit von seiner Masters-Premiere verabschiedete. Es nützte nichts: Der erste Auftritt von Deutschlands Nummer eins war jäh gestoppt.
Kurzinterview mit Martin Kaymer nach der zweiten Runde:
Frage: Was geschah am 15.Green? Kaymer: Der Abschlag war sehr gut, der zweite Schlag auch und der Chip war eigentlich auch sehr gut – aber der Ball ist durchgelaufen, hat nicht gestoppt. Das war sehr enttäuschend gerade in dem Moment, denn das ist ja das Schlimmste: Gute Schläge zu machen und doch bestraft zu werden. Aber so kommt das eben manchmal. Frage: Nur wenige schlechte Schläge heute? Kaymer: Ich habe sehr gut gespielt, hatte einen guten Ballkontakt, habe sehr viele Fairways getroffen und viele Grüns. Ok, kleine Fehler sind mit dabei, am neunten Green verpasste ich einen kurzen Putt. Mit meinem langen Spiel war ich aber sehr, sehr zufrieden, das war sehr solide.
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