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Augusta könnte der grosse Turnaround für Tiger werden
Bei der US Masters: Riesiger Medienhype erwartet
Wenn Tiger gewinnt, wird er weltweit wieder der Allergrösste sein
„Wir sehen für Tiger nicht länger eine
Verwendung in unserer Marketingstrategie" - das sagten die Spitzenmahager dreier Grosskonzerne. War das der Marketing-Flop des Jahres?
Der Getränkehersteller „Gatorade“ löste den 2007 geschlossenen Fünf-Jahres-Werbevertrag mit sofortiger Wirkung auf. Ende eines Superdeals für Woods: Es ging um unglaubliche 100 Millionen US-Dollar (rund 73,5 Millionen Euro).
Zwei Drittel der Summe dürfte Tiger Woods schon erhalten haben, er verliert aber durch den wiederholten Betrug an seiner schönen Frau Elin Nordegren rund 40 Millionen Dollar (29, 4 Mio. Euro).
Nach dem Telekommunikationsriesen „AT&T“ und der Beraterfirma „Accenture“ war „Gatorade“ der dritte Riesenkonzern, der Woods für seine Sex-Sucht abstrafte. Eine Sprecherin des Getränkeherstellers sagte: „Wir sehen für Tiger nicht länger eine Verwendung in unserer Marketingstrategie, aber wir wünschen ihm nur das Beste.“ Angesichts des erwarteten grössten Medienauflaufs seit Beendigung der olympischen Winterspiele, wenn der Weltranglistenerste erstmals seit Oktober 2009 wieder ans Tee tritt, könnte dieser Schuss für die Sponsoren nach hinten los gehen.
Götterdämmerung? So lautete die Entschuldigung und das Geständnis von Tiger Woods vor der Weltpresse, nach seinem Ehebruch: (Auszüge) "Sie alle haben guten Grund, mich zu kritisieren. Ich war selbstsüchtig und egoistisch. Ich habe Grosse Fehler gemacht. Ich entschuldige mich zutiefst für mein Fehlverhalten. Ich hatte Affären. Ich habe betrogen. Ich war dumm. Mein Verhalten hat Sie, meine Familie, meine Fans, meine Geschäftspartner und viele Menschen enttäuscht.
Für meine Entschuldigung hier und heute, besonders an meine Frau Elin, genügen keine Worte, nur mein künftiges Verhalten kann die Bitte um Verzeihung sein. Millionen Kinder und Jugendliche auf der Welt haben mich bewundert und ich war ein Vorbild. Das will ich mit aller Kraft wieder gutmachen.
Über die Theraphie
Meine schweren Fehler haben mich über mich nachdenken lassen. Ich hatte viel Zeit darüber nachzudenken. Ich war in Theraphie und ich werde einen langen Weg gehen müssen, um wieder den rechten Pfad zu finden. Es ist schwer für mich zuzugeben, dass ich fremde Hilfe brauche. Ich werde weiterhin in medizinische und psychologische Betreuung gehen und werde schon morgen damit beginnen.
Über den Schutz seiner Familie
Einige böswillige Menschen haben Gerüchte in die Welt gestzt, ich hätte Drogen genommen. Das ist falsch. Auch wurde behauptet, meine Frau Elinn hätte mich am Abend des Unfalls im November geschlagen. Ich möchte klar stellen: Elin hat mich damals nicht geschlagen und hat auch sonst nie physische Gewalt gegen mich ausgeübt. Mein Unglück ist hier missbraucht worden. Ich möchte meine Frau Elin und die Kinder vor der Öffentlichkeit beschützen. Bitte lassen Sie meine Frau und meine Kinder in Ruhe!. Die Fehler liegen ganz allein bei mir. Ganz bestimmt schulde ich meiner Familie, ein besserer Mensch zu werden.
Über die Rückkehr in den Golfsport
Ich werde in den Golfsport zurückkehren. Wann dies sein wird , ist völlig offen. Es ist auch unklar, ob dies noch in diesem Jahr sein wird.
Tigers Herkunft, seine Vorlieben, Dominanz des Vaters Woods ist zu einem Viertel afrikanisch (Vater), thailändisch (Mutter Kuthilda), chinesisch (Vater Earl) sowie zu einem Achtel indianisch (Vater) und holländisch (Mutter). Woods nennt seine Mutter "Mum" (Jahrgang 1944) den Vater, 2006 verstorben, nannte er "Pop". Woods ist das einzige Kind der beiden, hat aber Halbgeschwister. Earl war 18 Jahre lang mit einer Barbara Gray verheiratet. Aus dieser Liaison stammen Earl Jr. (1955), Kevin (1957) und Royce (1958). Über allem thronte Vater Earl. Tiger liebte ihn und brach 2006, als er die British Open nach Earls Tod gewann, öffentlich in Tränen aus. Ihm, sagte er oft, habe er "alles zu verdanken".
Elin und Schwiegermama Kutilda
Interviews gibt Woods nur bei Pressekonferenzen auf Turnieren und bei Conference Calls. Dabei telefoniert er mit ausgewählten Journalisten in einer Leitung, jeder darf mal fragen. Aber nie Privates. Daher gibt er Neuigkeiten fast nur auf seiner eigenen Homepage bekannt.
Woods mit seinem Freund, Roger Federer
Der Arbeitstag des Tiger Woods 6 Uhr Gewichtheben, 7.30 Uhr Frühstück. 9 Uhr Bälle schlagen, 11 Uhr Putten, 11.30 Uhr 9 Löcher spielen, 12.30 Uhr Mittagessen, 13 Uhr Bälle schlagen, 15 Uhr das kurze Spiel üben, 16 Uhr 9 Löcher spielen, 17 Uhr Bälle schlagen, 17.30 Uhr Putting. Feierabendbier? Nein, Woods trinkt kaum Alkohol. Die einzige Sünde, die er sich leistet, sind Sandwiches bei Subway für fünf Dollar und Pizzen.
Sein innerer Zirkel besteht aus: Mutter Kultida, Mark Steinberg (Manager), Steve Williams (Caddie). Zu seinen Freunden zählen die Profikollegen Mark O'Meara und Lee Janzen, Tennisprofi Roger Federer und Byron Bell, ein Kumpel aus dem Uni-Team in Stanford.
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