Schon nach der ersten Runde führte die DGV-Kaderspielerin Antonia Scherer das Feld nach 73 Schlägen an, das gleiche Ergebnis gelang ihr in Runde zwei. Die Führung musste sie sich am Ende des zweiten Tages allerdings mit Larissa Stergiou (Burgdorfer GC) teilen, die nach einer 75 zum Auftakt am Samstag eine 71 folgen ließ und damit zu Scherer aufschloss.
Die Augsburgerin spielte dann am Finaltag alle Bahnen auf den schwierigen zweiten neun Löchern mit par (70er Runde) gewann das Turnier damit mit einem Gesamtscore von 216 Schlägen (even Par. Ihr Vorsprung auf Stergiou und Karolin Lampert (GC St. Leon-Rot) betrug betrug letztlich komfortable zehn Schläge.
Auch in der Gesamtwertung über alle Altersklassen hinweg war Scherer nicht zu toppen, so dass sie sich auch über den Gewinn der deutschen Jugendmeisterschaft freuen konnte.
Deutsche Meisterin in der AK 18, Jennifer Weise
Dem Titel in der Altersklasse bis 18 Jahren holte sich Jennifer Weise
mit einer hervorragenden 70er Runde am Finaltag. Mit drei anderen
Spielerinnen (Jana Kohlhammer, Roberta Röller und Johanna Neumann) hatte
sie vor der abschließenden Runde einen Schlag hinter der führenden Jana
Niedballa (GC Hamburg-Ahrensburg) gelegen. Von den genannten spielte
Weise die mit Abstand beste Runde und sicherte sich letztlich mit einem
Gesamtscore von 220 Schlägen (+4) souverän den Titel vor Katharina
Söhnlein (Frankfurter GC) und Roberta Röller (GC Hummelbachaue), die
beide 227 Schläge (+11) für die drei Runden benötigten. „Ich war zwar
zunächst ein wenig geschockt, als ich gesehen habe wie nass der Platz
bei der Übungsrunde noch war“, erzählte Jennifer. „Doch ich bin von Tag
zu Tag besser damit zurecht gekommen. Deutsche Meisterin in der AK 14 Olivia Cowan
Am spannendsten ging es in der Altersklasse bis 14 Jahren zu. Dort
lieferten sich Olivia Cowan (GC Barbarossa) und Laura Kowohl (GC St.
Leon-Rot) bis zum Schluss ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Die gerade erst
in Deutschland eingebürgerte Olivia, die die letzte Wildcard für das
Turnier erhalten hatte, war mit zwei Schlägen Vorsprung in die finale
Runde gestartet. Durch eine 8 auf Bahn 10 (Par 4) verlor Cowan die
Führung zwischenzeitlich an Laura Kowohl. Doch ein Doppel-Bogey Laura an
Bahn 12 brachte Olivia wieder an die Spitze des Feldes. Diese Führung
verteidigte sie bis zum Schluss – auch wenn ihr selbst das gar nicht
klar war.
„Ich dachte die ganze Zeit, es würde ein Stechen geben. Ich habe erst
nach der Runde erfahren, dass ich gewonnen habe“, erzählte Olivia
lachend. Cowan benötigte für die drei Runden 234 Schläge (+18) – einen
weniger als Silbermedaillengewinnerin Laura Kowohl. Bronze ging mit 240
Schlägen (+24) an Carina Junker vom GC St. Leon-Rot. Den Titel hatte
sich Olivia Cowan übrigens vorher als Ziel gesetzt. „Ich wusste zwar,
dass es sehr schwer wird, aber ich wollte hier gewinnen.“
Sektdusche für den Doppelsieger Carl Anton Koloß
AK 18: Carl Anton Kolloß holt zwei Meistertitel
Mit einem Schlag Vorsprung war Carl Anton Kolloß in die Finalrunde um die Deutsche Jugendmeisterschaft und den Titel in der AK18-Konkurrenz gestartet. In der Endphase setzte sich Christopher Wüst (GC Hummelbachaue) an die Spitze des Feldes, doch leider patzte dieser mit einem Bogey auf der 17.Bahn. Kolloß setzte ein Birdie entgegen und ging vor dem Schlussloch erneut in Führung, dort spielte er ein solides Par und schnappte Wüst den Sieg weg. Kolloß dominierte in seiner Altersklasse und beim Gesamtsieg mit einem Score von 208 Schlägen und damit -11. Silber ging an Christopher Wüst (GC Hummelbachaue) mit 210 Schlägen (-9) vor Julian Kunzenbacher mit 213 Schlägen (-6). Maximilian Rottluff (GC Hubbelrath), Sebastian Schwind und Titelverteidiger Jonas Robert Kugel (Stuttgarter GC solitude) beendeten das Turnier mit -5 auf dem geteilten 4.Platz.
Kämpften Kopf an Kopf um die Meisterschaft der AK 18 und mussten schliesslich Carl Anton Koloß den Vortritt lassen: Silbermedaille für Christopher Wüst (GC Hummelsbachaue) und vor Julian Kunzenbacher vom Golfclub Teutoburger Wald (rechts)
AK 16: Maximilian Mehles: Nach 64er Runde zur Meisterschaft
Nach
einer Dreifachführung am ersten Tag setzte sich Jeremy Paul (GC
Mannheim-Viernheim) nach zwei gespielten Runden mit -6 an die Spitze.
Doch Maximilian Mehles (GC Hubbelrath), der vor zwei Jahren bereits den
Titel in der Altersklasse bis 14 Jahre gewinnen konnte, spielte am
Finaltag die Runde seines Lebens. Mit 64 Schlägen stellte er einen neuen
Platzrekord im 50.Jubiläumsjahr des GC Hamburg-Walldörfer auf und zog
eindrucksvoll an seinen Konkurrenten vorbei. Mit sieben Birdies und
einem Eagle absolvierte er eine bogeyfreie Glanzrunde und holte sich mit
211 Schlägen (-8) den Deutschen Meistertitel. Auch Favorit Alexander
Matlari (GC St.Leon-Rot) wollte es am letzten Tag noch mal wissen. Nach
zwei soliden Runden von 73 und 72 legte Matlari eine 69 nach und
erkämpfte sich Silber vor Maximilian Oelfke (Burgdorfer GC) mit 215
Schlägen (-4). Jeremy Paul, der Führende nach zwei Runden musste sich
schlaggleich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. AK 14: Philipp Matlari (rechts) der Champion, Alexander holt Silber in AK 16
Philipp
Matlari (GC St.Leon-Rot) war mit der besten Vorgabe in seiner
Altersklasse als Favorit in das Turnier gestartet. Am ersten Tag lag
Nicolai Geburek (GC Auf der Wendlohe) mit einem Schlag Vorsprung in
Führung. Nach der zweiten Runde teilte Matlari dann die Spitzenposition
mit Ben Bradley (Frankfurter GC) Am Finaltag kam Lukas Euler (Zimmerner
GC) stark auf. Der Hesse lag kurzfristig mit einem Zwischenstand von -5
an die Spitze des Leaderboards. Leider beendete Euler die Runde mit
einem Doppelbogey und einem Bogey. Philipp Matlari behielt die Nerven
und gewann den Deutschen Meistertitel mit 222 Schlägen (+3) vor Lukas
Euler (+4), der mit 70 Schlägen die beste Runde an allen drei Tagen in
der AK14-Konkurrenz spielte. Bronze ging an den Hamburger Nicolai
Geburek (+6. Fore! Mathias Schmid, GC Schmidmühlen: Auf die grossen Siege muss er noch etwas warten
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