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Deutsche Meisterschaften Jungen in Hamburg, Mädchen in Nürnberg

Am Sonntag werden der Meister und die Meisterin gekürt
Endergebnisse  DM Altersklasse 14, Mädchen, Nürnberg, Am Reichswald...

Endergebnisse DM, AK 16, Mädchen...

Endergebnisse DM, AK 18, Mädchen...


Endergebnisse DM, Alterklasse 14, Jungen im GC Hamburg Walddörfer...

Endergebnisse DM, AK 16, Jungen...

Endergebnisse DM, AK 18 Jungen...


Siegerinnen Deutsche Meisterschaft

Antonioa Scherer
Deutsche Meisterin der AK 16, Antonia Scherer

Schon nach der ersten Runde führte die DGV-Kaderspielerin Antonia Scherer das Feld nach 73 Schlägen an, das gleiche Ergebnis gelang ihr in Runde zwei. Die Führung musste sie sich am Ende des zweiten Tages allerdings mit Larissa Stergiou (Burgdorfer GC) teilen, die nach einer 75 zum Auftakt am Samstag eine 71 folgen ließ und damit zu Scherer aufschloss.

Die Augsburgerin spielte dann am Finaltag alle Bahnen auf den schwierigen zweiten neun Löchern mit par (70er Runde) gewann das Turnier damit mit einem Gesamtscore von 216 Schlägen (even Par. Ihr Vorsprung auf Stergiou und Karolin Lampert (GC St. Leon-Rot) betrug betrug letztlich komfortable zehn Schläge.

Auch in der Gesamtwertung über alle Altersklassen hinweg war Scherer nicht zu toppen, so dass sie sich auch über den Gewinn der deutschen Jugendmeisterschaft freuen konnte.

Jennifer Weise
Deutsche Meisterin in der AK 18, Jennifer Weise

Dem Titel in der Altersklasse bis 18 Jahren holte sich Jennifer Weise mit einer hervorragenden 70er Runde am Finaltag. Mit drei anderen Spielerinnen (Jana Kohlhammer, Roberta Röller und Johanna Neumann) hatte sie vor der abschließenden Runde einen Schlag hinter der führenden Jana Niedballa (GC Hamburg-Ahrensburg) gelegen. Von den genannten spielte Weise die mit Abstand beste Runde und sicherte sich letztlich mit einem Gesamtscore von 220 Schlägen (+4) souverän den Titel vor Katharina Söhnlein (Frankfurter GC) und Roberta Röller (GC Hummelbachaue), die beide 227 Schläge (+11) für die drei Runden benötigten. „Ich war zwar zunächst ein wenig geschockt, als ich gesehen habe wie nass der Platz bei der Übungsrunde noch war“, erzählte Jennifer. „Doch ich bin von Tag zu Tag besser damit zurecht gekommen.


Olivia Cowan
Deutsche Meisterin in der AK 14 Olivia Cowan

Am spannendsten ging es in der Altersklasse bis 14 Jahren zu. Dort lieferten sich Olivia Cowan (GC Barbarossa) und Laura Kowohl (GC St. Leon-Rot) bis zum Schluss ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Die gerade erst in Deutschland eingebürgerte Olivia, die die letzte Wildcard für das Turnier erhalten hatte, war mit zwei Schlägen Vorsprung in die finale Runde gestartet. Durch eine 8 auf Bahn 10 (Par 4) verlor Cowan die Führung zwischenzeitlich an Laura Kowohl. Doch ein Doppel-Bogey Laura an Bahn 12 brachte Olivia wieder an die Spitze des Feldes. Diese Führung verteidigte sie bis zum Schluss – auch wenn ihr selbst das gar nicht klar war.

„Ich dachte die ganze Zeit, es würde ein Stechen geben. Ich habe erst nach der Runde erfahren, dass ich gewonnen habe“, erzählte Olivia lachend. Cowan benötigte für die drei Runden 234 Schläge (+18) – einen weniger als Silbermedaillengewinnerin Laura Kowohl. Bronze ging mit 240 Schlägen (+24) an Carina Junker vom GC St. Leon-Rot. Den Titel hatte sich Olivia Cowan übrigens vorher als Ziel gesetzt. „Ich wusste zwar, dass es sehr schwer wird, aber ich wollte hier gewinnen.“


Sektdusche Carl Koloss
Sektdusche für den Doppelsieger Carl Anton Koloß

Carl Anton Kolloß
AK 18: Carl Anton Kolloß holt zwei Meistertitel

Mit einem Schlag Vorsprung war Carl Anton Kolloß in die Finalrunde um die Deutsche Jugendmeisterschaft und den Titel in der AK18-Konkurrenz gestartet. In der Endphase setzte sich Christopher Wüst (GC Hummelbachaue) an die Spitze des Feldes, doch leider patzte dieser mit einem Bogey auf der 17.Bahn. Kolloß setzte ein Birdie entgegen und ging vor dem Schlussloch erneut in Führung, dort spielte er ein solides Par und schnappte Wüst den Sieg weg. Kolloß dominierte in seiner Altersklasse und beim Gesamtsieg mit einem Score von 208 Schlägen und damit -11. Silber ging an Christopher Wüst (GC Hummelbachaue) mit 210 Schlägen (-9) vor Julian Kunzenbacher mit 213 Schlägen (-6). Maximilian Rottluff (GC Hubbelrath), Sebastian Schwind und Titelverteidiger Jonas Robert Kugel (Stuttgarter GC solitude) beendeten das Turnier mit -5 auf dem geteilten 4.Platz.

Wüst Kunzenbacher
Kämpften Kopf an Kopf um die Meisterschaft der AK 18 und mussten schliesslich Carl Anton Koloß den Vortritt lassen: Silbermedaille für Christopher Wüst (GC Hummelsbachaue) und vor Julian Kunzenbacher vom Golfclub Teutoburger Wald (rechts)

Maximilian Mehles
AK 16: Maximilian Mehles: Nach 64er Runde zur Meisterschaft

Nach einer Dreifachführung am ersten Tag setzte sich Jeremy Paul (GC Mannheim-Viernheim) nach zwei gespielten Runden mit -6 an die Spitze. Doch Maximilian Mehles (GC Hubbelrath), der vor zwei Jahren bereits den Titel in der Altersklasse bis 14 Jahre gewinnen konnte, spielte am Finaltag die Runde seines Lebens. Mit 64 Schlägen stellte er einen neuen Platzrekord im 50.Jubiläumsjahr des GC Hamburg-Walldörfer auf und zog eindrucksvoll an seinen Konkurrenten vorbei. Mit sieben Birdies und einem Eagle absolvierte er eine bogeyfreie Glanzrunde und holte sich mit 211 Schlägen (-8) den Deutschen Meistertitel. Auch Favorit Alexander Matlari (GC St.Leon-Rot) wollte es am letzten Tag noch mal wissen. Nach zwei soliden Runden von 73 und 72 legte Matlari eine 69 nach und erkämpfte sich Silber vor Maximilian Oelfke (Burgdorfer GC) mit 215 Schlägen (-4). Jeremy Paul, der Führende nach zwei Runden musste sich schlaggleich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben.

Matlari Brüder
AK 14: Philipp Matlari (rechts) der Champion, Alexander holt Silber in AK 16

Philipp Matlari (GC St.Leon-Rot) war mit der besten Vorgabe in seiner Altersklasse als Favorit in das Turnier gestartet. Am ersten Tag lag Nicolai Geburek (GC Auf der Wendlohe) mit einem Schlag Vorsprung in Führung. Nach der zweiten Runde teilte Matlari dann die Spitzenposition mit Ben Bradley (Frankfurter GC) Am Finaltag kam Lukas Euler (Zimmerner GC) stark auf. Der Hesse lag kurzfristig mit einem Zwischenstand von -5 an die Spitze des Leaderboards. Leider beendete Euler die Runde mit einem Doppelbogey und einem Bogey. Philipp Matlari behielt die Nerven und gewann den Deutschen Meistertitel mit 222 Schlägen (+3) vor Lukas Euler (+4), der mit 70 Schlägen die beste Runde an allen drei Tagen in der AK14-Konkurrenz spielte. Bronze ging an den Hamburger Nicolai Geburek (+6.


Mathias Schmid
Fore! Mathias Schmid, GC Schmidmühlen: Auf die grossen Siege muss er noch etwas warten
 






















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